


Anästhesie und Intensivmedizin
Leitender Chefarzt:
Dr. med. Joachim Müller
Telefon: (03421) 77-2000
Müssen Sie sich im Rahmen Ihrer medizinischen Behandlung einer Operation unterziehen, so treten Sie in engen Kontakt zum Anästhesisten. Bereits in der Narkosesprechstunde wird Ihnen der Narkosearzt die Möglichkeiten der Schmerzausschaltung bei operativen Eingriffen erklären; er wird Vorteile, Nachteile und Risiken erläutern. Durch dieses gegenseitige Kennenlernen sind wir bestrebt, schon vor der stationären Aufnahme ein Vertrauensverhältnis zu Ihnen aufzubauen.
Die meisten Patienten haben Angst vor Schmerzen, die bei operativen Eingriffen entstehen. Durch die Anästhesie kann diese Angst genommen werden.
Die Verfahren der Allgemeinnarkose, der Regional- oder Lokalanästhesie schalten den Schmerz aus. Nach erfolgter Operation wird alles für Sie getan, um Ihre Schmerzen zu lindern bzw. zu vermeiden.
Der Narkosearzt überwacht Sie während des Eingriffes kontinuierlich. Hierbei steht ihm modernste Technik zur Verfügung.
Nach der Operation werden Sie im Aufwachraum betreut, bevor Sie wieder in Ihr Zimmer, oder sollte es erforderlich sein, auf die Intensivstation verlegt werden.
Neben der Tätigkeit im Operationssaal finden Sie den Arzt für Anästhesie auf der Intensivstation. Hier werden Patienten interdisziplinär betreut, die entweder durch schwere Krankheiten oder Unfälle eine intensive Behandlung benötigen oder aber eine konzentrierte Überwachung erfordern. Ein freundliches und engagiertes Pflegeteam versorgt Sie hier.
Bei geplanten größeren operativen Eingriffen besteht in Zusammenarbeit mit dem Blutspendezentrum Leipzig die Möglichkeit einer Eigenblutspende. Nach Terminabsprache mit dem Blutspendezentrum Leipzig wird Ihnen dort vor der Operation, für ein bis zwei Konserven ausreichend, Blut entnommen, welches bei bestehender Notwendigkeit während bzw. nach der Operation wieder transfundiert wird. Die Risken von Fremdblutübertragungen können dadurch ausgeschaltet werden.
Der Anästhesist ist Ihr ständiger Begleiter während Ihres stationären Aufenthaltes und wir sind bestrebt, Ihnen Vertrauter zu sein.
