Endo
Angiographie

Innere Medizin

Chefarzt:
Dr. med. E. Eggers
Telefon: (03421) 77-2200

Allgemeiner Teil:

Die Innere Abteilung des KKH Torgau verfügt über 92 Planbetten und 4 Betten auf der interdisziplinären ITS. Die Abteilung hat drei Stationen, hier werden jährlich über 4000 Patienten behandelt. Zurzeit sind 11 Ärztinnen und Ärzte in der Inneren Abteilung tätig. Die Versorgung unserer Patienten erfolgt in allen Fachbereichen der Inneren Medizin nach modernen wissenschaftlich gesicherten Prinzipien. Die Innere Abteilung verfügt über hochmoderne diagnostische und therapeutische Einrichtungen, wie z. B. Videoendoskopieanlage und Angiografiekatheterlabor. Innerhalb der Inneren Fachbereiche wie Kardiologie, Angiologie, Gastroenterologie, Onkologie usw. stehen spezialisierte Fachärzte zur Verfügung, die sich im Rahmen einer neuen, großzügig eingerichteten Funktionsabteilung ihren hochspezialisierten Aufgaben widmen. Dazu gehören auch die solide fachärztliche Behandlung und eine professionelle pflegerische Betreuung. Intensivierte Behandlungen bei Schlaganfallpatienten können in der Klinik, die notfallmäßig ganztägig computertomografische Notfalldiagnostik durchführen kann, behandelt werden. Die Radiologische Praxis am Krankenhaus verfügt unter anderem über MRT und Computertomografie.

Subspezialisierung der Inneren Abteilung:

Gastroenterologie, einschließlich Diabetologie und gastroenterologische Onkologie

Im Bereich der Gastroenterologie werden vielfältige diagnostische und therapeutische Verfahren des Magen- Darm-Taktes, an den Gallenwegen und an der Bauchspeicheldrüse angeboten, wie z.B.:

  • Diagnostische und interventionelle Endoskopie des oberen und unteren Verdauungstraktes,
  • Abtragung von Polypen,
  • Gewebeentnahmen,
  • Blutstillung mit Fibrinklebern, Metallclips, Verödungsmitteln und Gummiligaturen,
  • Endoskopische Darstellung der Gallenwege und des Gallengangsystems, der Bauchspeicheldrüse einschließlich der verschiedenen interventionellen Eingriffe, wie Papillotomie, Steinentfernung und Endodrainagen,
  • Anlage von Ernährungssonden, durch die Bauchdecke (PEG),
  • Leber- und Knochenmarkpunktionen,
  • Dehnungstherapie der Speiseröhre,
  • Fremdkörperentfernung

Fachambulanz: Gastroenterologie und gastroenterologische Onkologie

Gastroskopien und Coloskopien, einschließlich endoskopische Biopsien und Polypektomie
Spezielle Fragen auf dem Gebiet der Gastroenterologie
Chemotherapie solider Tumoren des Fachgebietes

Gastroenterologisch / Onkologische Ambulanz

Bei gastrointestinalen Tumoren bietet das Krankenhaus neben der vollstationären auch die ambulante Versorgung an.

Therapieverlauf:

Je nach Behandlungsschema kommen die Patienten zwischen einer und fünf Stunden und an verschiedenen Tagen in die Ambulanz, um vom behandelnden Arzt individuell dosierte Chemotherapeutika infundiert zu bekommen. 24-Stunden-Infusionstherapien werden mit tragbaren Infusionspumpen auch zu Hause durchführbar.

Um die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten, erfolgen vor und nach der ambulanten Behandlung immer ausführliche Kontrolluntersuchungen, die Sonographie- oder Röntgenuntersuchungen sowie Laboranalysen umfassen.
Letztendlich trifft der Patient nach einem ausführlichen Arztgespräch die Entscheidung für oder gegen eine ambulante Behandlung selbst. Patienten, die sich unsicher fühlen oder während der Therapie unter Nebenwirkungen leiden, können auch jederzeit stationär aufgenommen werden. Wie für stationäre Patienten ist das Stationsteam auch für die ambulanten Tumorpatienten rund um die Uhr ansprechbar.

Kardiologie, einschließlich Herzschrittmachertherapie und invasive sowie nichtinvasive Angiologie

Die Patienten mit Herzkreislauf- und Gefäßerkrankungen werden durch ein kardiologisch-angiologisch erfahrenes Team auf einer speziell für Herz- und Gefäßerkrankungen eingerichteten Station betreut, die über eine moderne telemetrische Überwachungsanlage verfügt. Hier werden alle Erkrankungen des Fachgebietes Kardiologie und Angiologie diagnostiziert und therapiert. Zur Diagnostik kardiologischer Erkrankungen stehen moderne Apparaturen der nichtinvasiven Kardiologie zur Verfügung: EKG, Langzeit-EKG, Ergometrie, Langzeit-Blutdruckmessung, Echokardiografie, einschließlich transösophageale und medikamentöse Stress- Echokardiografie.

Für die Patienten mit Herzrhythmusstörungen stehen neben der medikamentösen Therapie auch elektrische Therapieformen zur Verfügung, z. B. die synchronisierte elektrische Kardioversion. Seit 2005 werden Einkammer- und Zweikammer-Herzschrittmacher implantiert. Die Betreuung der Patienten mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren aller Fabrikate erfolgt durch unsere Kardiologische Ambulanz.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Herzzentren in Leipzig werden, z. B die Herzinfarktpatienten oder Patienten mit komplizierten Herzrhythmusstörungen, schnell zur Herzkatheteruntersuchung und Intervention vermittelt. Für die angiologischen Patienten steht neben allen "nichtinvasiven" Diagnostikmethoden, wie Doppler- und Duplexsonografien, auch ein modernes Angiografie-Labor zur Verfügung. Hier werden jährlich mehr als 300 Interventionen, wie z. B

  • Angiografie (Darstellung von Gefäßen) der Bein- und Armgefäße,
  • Angiografie der extra- und intracraniellen (Hals- und Kopf) Gefäße,
  • Angiografie Aorta, Nieren, Becken und andere Bauchgefäße,
  • Angiografie von Dialyse- Shunts,
  • PTA (perkutane transluminale Angioplastie) der Bein-, Arm-, Becken- und Nierenarterien,
  • Stentimplantation in den oben erwähnten Gefäßregionen,
  • Selektive Thrombolyse,
  • Endoskopische Embolektomien
  • Implantation von Einkammer- und Zweikammerschrittmachern

Fachambulanz: Schwerpunkt Kardiologie / Angiologie

Echokardiografie/ farbkodierte Echokardiografie
Transösophageale Echokardiografie
Duplexsonografie der peripheren Gefäße, einschließlich Venen
Spezielle angiologische Fragen auf Überweisung von Fachinternisten
Große Schrittmacher- Kontrollen, einschließlich Defibrillatoren aller gängigen Aggregate
ambulante diagnostische Angiografien auf Überweisung von Internisten, Chirurgen, Neurologen und Dermatologen

Untersuchungsablauf der ambulanten Angiografien:

Die ambulanten Angiografien werden in der Regel über die Armarterien oder die Arterien der Leiste durchgeführt. Die Patienten werden vorher ausführlich aufgeklärt und von einem angiologisch erfahrenen Team vorbereitet. Für die Untersuchung wird jodhaltiges Kontrastmittel verwendet. Mittels einer speziellen Röntgenanlage (DAS) werden die Gefäße dargestellt. Die Untersuchung dauert in der Regel 30 Minuten. Nach der Untersuchung werden die Patienten auf unserer Wachstation für 2-3 Stunden beobachtet.

Onkologie und Hämatologie

In unserer Onkologischen Ambulanz behandeln wir Patienten, die an bösartigen Tumoren erkrankt sind. Durch die Anbindung an die Abteilungen des Krankenhauses ist es möglich, Diagnostik und Therapie auf modernstem Stand anzubieten. So gehören zum Behandlungsspektrum die Chemotherapie, Hormonbehandlung, Immunmodulation Physio- und Psychotherapie.

Ambulant werden Krebserkrankungen der Frau: Brust-, Eierstock-, Gebärmutter-, Gebärmutterhalskrebs und die bösartigen Tumore der Leber, Bauchspeicheldrüse, des gesamten Magen-Darm-Traktes, des Blutes und die Knochenmarkserkrankungen mit spezifischen Chemotherapien entsprechend des nationalen und internationalen Wissenstandes behandelt.

Die Betreuung und Behandlung werden von erfahrenen Fachärzten, die sich im Tumorkonsil beraten und im Tumorzentrum Leipzig integriert sind, vorgenommen. Selbstverständlich sind auch unsere Krankenschwestern speziell onkologisch ausgebildet und begleiten unsere Patienten während der Therapie.

Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht zu den Fach- und Hausärzten, um eine optimale, individuell angepasste, sinnvolle Betreuung zu gewährleisten. Durch die Möglichkeit der ambulanten Betreuung in den freundlichen und modern eingerichteten Räumen der Abteilung vermeiden wir den sonst üblichen stationären Aufenthalt im Krankenhaus.

Onkologische Ambulanz

In der Onkologischen Ambulanz des Krankenhauses werden Patienten mit Krebserkrankungen beraten und behandelt. In der Regel erfolgt zunächst eine ausführliche medizinische Beratung über die Art der vorliegenden Erkrankung, den zu erwartenden Verlauf und die therapeutischen Möglichkeiten. Für das Beratungsgespräch ist es hilfreich, wenn bereits existierende Unterlagen (Untersuchungsbefunde) mitgebracht werden. Wenn sich bei dem Beratungsgespräch ergibt, dass eine chemotherapeutische Behandlung sinnvoll bzw. erforderlich ist, kann besprochen werden, wie und wo diese Behandlung durchgeführt wird.

Schwerpunktmäßig werden Chemoimmuntherapien in unserer Hämatologisch-onkologischen Ambulanz durchgeführt. Außerdem können wir aber für viele Patienten neben der Standardtherapie auch eine Behandlung im Rahmen der neuesten nationalen und internationalen Studien anbieten. In diesen Studien werden die Wirksamkeit und die möglichen Vorteile neuer Therapien geprüft. Da die Onkologie ständig im Wandel begriffen ist, stellen solche Studien sicher, dass wir dem einzelnen Betroffenen die bestmögliche Behandlung anbieten können.

Je nach Behandlungsschema kommen die Patienten für ein bis fünf Stunden tageweise zu uns in die Ambulanz, um die individuell für sie dosierten Chemotherapeutika infundiert zu bekommen. Mehrtägige Infusions-Chemotherapien sind mit Hilfe einer tragbaren Infusionspumpe über ein venöses Portsystem auch zu Hause durchführbar.
Venöse Portsysteme müssen im Rahmen eines kleinen chirurgischen Eingriffs vor Beginn der Chemotherapie im Bereich der Brustmuskulatur eingesetzt werden. Sie können problemlos mit Spezialnadeln durch die Haut punktiert werden.

Die Hämatologisch-Onkologische Ambulanz ähnelt in ihrer Funktion einer Arztpraxis. Patienten, die eintägige Behandlungseinheiten mit einer Chemotherapie benötigen, können sich von ihrem niedergelassenen Onkologen oder Hämatologen in die Onkologische Ambulanz überweisen lassen. Für Patienten, die unter dem Verdacht einer akuten Leukämie stehen, gibt es eine Sonderregelung.

Medizinisches Behandlungsspektrum

  • Nachsorge akuter Leukämien,
  • Diagnose, Behandlung und Nachsorge hochmaligner und niedrigmaligner Non-Hodgkin-Lymphome (NHL), Hodgkin-Lymphome (HL) und Plasmozytome,
  • Diagnose und Nachsorge bei soliden Tumore; die Behandlung dieser Tumoren erfolgt sowohl adjuvant, als Zusatztherapie mit dem Ziel der Heilung, als auch palliativ, als lebensverlängernde und schmerzlindernde Therapie,
  • Diagnose und Therapie von chronischen Leukämien.

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