Endoskopie setzt Maßstäbe

Vor circa neun Monaten ging an der Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ gGmbH eine hochmoderne Endoskopieabteilung in Betrieb. Circa eine halbe Million Euro wurde investiert, um beste Bedingungen für die Patienten sowie die hier tätigen Ärzte und Schwestern zu schaffen.

Vor circa neun Monaten ging an der Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ gGmbH eine hochmoderne Endoskopieabteilung in Betrieb. Circa eine halbe Million Euro wurde investiert, um beste Bedingungen für die Patienten sowie die hier tätigen Ärzte und Schwestern zu schaffen. Es wurden Standards eingeführt, die für die kommenden 10 bis 15 Jahre wegweisend sind. Wieder einmal ist die Torgauer Klinik damit mehr als einen Schritt voraus. Davon profitieren in erster Linie die Menschen der Region. Die überaus positive Resonanz unter den Patienten, aber auch bei den hier tätigen Ärzten und dem medizinischen Personal  spricht seither eine eindeutige Sprache. „Der Patientenkomfort hat sich entscheidend verbessert“, schätzt der Chefarzt der Inneren Abteilung, Dr. med. Egbert Eggers, ein. Ein separater Warteraum für die Patienten, ein spezieller Vorbereitungsraum für Dickdarmspiegelungen mit eigenständiger Toilette – all das sorgt für die Wahrung der Intimsphäre, was gerade in solch sensiblen Bereichen besonders wichtig erscheint. Große Räume mit hochmoderner Ausstattung und einer überzeugenden farblichen sowie gebäudetechnischen Gestaltung kommen von Anfang an sehr gut an. Als der wohl entscheidenste Gewinn erweist sich die nochmalige Anhebung der Hygienestandards. Eine 3. vollautomatische Waschmaschine für die Untersuchungsgeräte wurde beispielsweise angeschafft. Damit wurde der bereits bestehende Standard auf ein noch höheres Niveau gehoben. Innerhalb der neuen Endoskopie existiert jetzt eine strikte räumliche Trennung. So gibt es zwei unterschiedliche Bereiche, zum einen für die Dickdarmuntersuchungen und zum anderen für Untersuchungen der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms. Der ganze Bereich ist vom übrigen Krankenhaus räumlich getrennt. Das ist eine weitere Präventionsmaßnahme, um die Patienten vor multiresistenten Keimen zu schützen. 

Die neuen Hygienestandards verlangen vom Personal einen nicht unerheblichen Mehraufwand, der jedoch gern zum Wohle der Patienten aufgebracht wird.

 

Text: Frank Lehmann

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