Gutes Hören bedeutet echte Lebensqualität

Doctor-Medic Ioana Nasz, Fachärztin für HNO-Heilkunde am MVZ Torgau klärt auf

Orientierung und Sicherheit im Alltag, Gespräche mit Freunden und in der Familie oder der Genuss der Lieblingsmusik – all das ermöglicht uns das Gehör. Der Hörsinn schafft Verbindungen zwischen Menschen und ist somit „der Sinn deines Lebens“.

Umso wichtiger ist es, das Gehör zu schützen und im Falle einer Hörminderung bestmöglich zu versorgen. Um möglichst viele Menschen über die Bedeutung guten Hörens zu informieren und für die Optimierung des eigenen Hörsinns zu sensibilisieren, gibt es den Welttag des Hörens, der am 3. März 2016 begangen wird.

„Nur eine exakte Diagnose macht es möglich, eine effektive Hilfe zu gewährleisten“, stellt Doctor-Medic Ioana Nasz, Fachärztin für HNO-Heilkunde am MVZ Torgau klar. Schwierigkeiten beim Hören können nämlich in allen Altersgruppen auftreten und verschiedenste Ursachen haben. Schallleitungsschwierigkeit beispielsweise kann durch eine Mittelohrentzündung hervorgerufen werden, die gut behandelbar ist. Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit betrifft die Hörschnecke, den Hörnerv und eventuell die Hörbahn bis zum Gehirn. Diese Art der Schwerhörigkeit kann beispielsweise angeboren, durch einen Hörsturz verursacht worden sein oder andere Ursachen haben. Auch die Altersschwerhörigkeit geht auf die Schallempfindungsschwerhörigkeit zurück. Aufschluss können letztendlich nur eine Ohrenuntersuchung und ein Hörtest bringen. Eltern rät Doctor-Medic Nasz bei einer Vergrößerung der Rachenmandeln ihres Kindes diese rechtzeitig entfernen zu lassen, damit gar nicht erst Hörprobleme auftreten, wobei eine Paukendrainage erforderlich sein könnte.

„Der Hörtest ist eine komplikationslose Routineuntersuchung, die deutliche Ergebnisse liefert. Hörtests sind also auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man selbst oder die Angehörigen Schwierigkeiten beim Hören feststellen“, so die Medizinerin. Bereits bei einem Hörverlust von 30 Prozent raten Fachärzte heute zu einem Hörgerät, das bei Indikation von der jeweiligen Krankenkasse bezahlt wird. „Leider existieren noch immer, vor allem bei älteren Menschen, Vorurteile und damit eine fehlende Akzeptanz gegenüber Hörgeräten“, weiß sie aus ihrer Praxis. Heute werden nämlich Modelle angeboten, die unauffällig oder gar nicht sichtbar sind.

Ach ja, und dann hat Doctor-Medic Nasz noch einen  guten Rat – Finger weg von der Selbstreinigung der Ohren. Wattestäbchen und Co, Sprays oder Öle können eher zu Schädigungen führen, als dass sie wirksam werden. „Wer glaubt, dass seine Ohren verschmutzt sind, sollte zum HNO-Facharzt oder seinen Hausarzt gehen“, lautet ihr gutgemeinter Hinweis.           fl

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