„Kreuz für Kreuzer“

Betriebsratsmitglied zieht Bilanz nach ihrer Wahl in das Gremium

Betriebsratsmitglied Carola Kreuzer berichtet über ihre bisherige Tätigkeit im Betriebsrat:

Die Idee, dem Betriebsrat als Mitglied beizutreten, war etwas, worüber ich mir nie Gedanken gemacht habe, ursprünglich. Man hatte sich mit diesem Thema nie wirklich auseinandergesetzt. Und viel tiefer gehendes Wissen dazu hatte ich auch nicht.

Ich habe mir die Entscheidung auch nicht einfach gemacht, denn gerade im Hinblick auf den Zeitfaktor, den es kosten würde dort mitzuwirken, hat man als Drei-Schicht-Schwester schon seine Bedenken. Weiterhin nimmt auch das QM einen Teil meiner normalen Stationsarbeit ein. Was führte mich nun  doch dahin? Zugegeben habe ich viele Gespräche mit den Betriebsratsvertretern geführt im Hinblick auf das, was bevorstehen wird. Außerdem sagten alle immer, ich hätte „den Mund am rechten Fleck“ dafür. Probleme gibt es überall, auch bei uns und gemeckert wird immer, viel auf hohem Niveau, aber oft auch berechtigt. Und daran etwas zu ändern, sah ich dann doch irgendwie auch als meine Aufgabe. Warum sollte ich nicht teilhaben daran, dass sich unser Krankenhaus weiterentwickelt, aber vor allem auch die Arbeitsbedingungen für meine Kollegen verbessern?

Ich wusste, dass sich der Betriebsrat und die Geschäftsleitung nicht immer ganz grün sind. Aber letztendlich verfolgen beide die gleichen Ziele. Das sollte man nicht vergessen. Nur dank der Zusammenarbeit konnten auch schon diverse Themen erfolgreich zur Zufriedenheit beider Parteien bearbeitet werden. Schlussendlich auch der mir vorgeschlagene Slogan „Mach dein Kreuz für Kreuzer“ führte dazu, dass ich mich erst mal habe aufstellen lassen und dann mal schauen, was passiert. Für mich überraschend, wurde ich gewählt. Das hatte ich, zugegeben, nicht erwartet. Nun bin ich fast 2 ½ Jahre im Betriebsrat und  habe es nicht bereut. Vor allem konnte ich mich weiterentwickeln und profitiere von einigen anderen Fortbildungen. Ich kann damit sowohl in unseren Sitzungen zur Entwicklung von Themen mitwirken, aber auch meinen Kollegen vor Ort direkt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Früher kam es mir so vor, dass viele die Tätigkeiten des Betriebsrates nicht schätzten. Heute bin ich auf dem Standpunkt zu sagen, dass es tatsächlich etwas bringt, Probleme anzusprechen und sie in diese Instanz zu tragen. Denn diese ist für uns alle da, bei Themen, die wir alleine auf Station oder anderen Bereichen nicht geklärt bekommen. Zugegeben ist das nicht immer leicht, und es gibt auch heute noch genug Hemmungen davor. Aber nur gemeinsam können wir an unserem Arbeitsplatz Gutes bewegen. Also traut Euch auch, die Probleme vorzutragen.

Ich bedanke mich bei allen, die ihr Kreuz für Kreuzer gesetzt haben, für das in mich gesetzte Vertrauen, sie gut im Betriebsrat zu vertreten.

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