Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung - „Tag der offenen Tür“ am Darm- und Brustzentrum

Auch in diesem Jahr gestalteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Tag der offenen Tür des Brust- und Darmzentrums an der Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ gGmbH. Am vergangenen Samstag gab es von 9 bis 12 Uhr aktuellste Informationen. Im Mittelpunkt standen diesmal Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung.

Auch in diesem Jahr gestalteten die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Tag der offenen Tür des Brust- und Darmzentrums an der Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ g GmbH. Am vergangenen Samstag gab es von 9 bis 12 Uhr aktuellste Informationen. Im Mittelpunkt standen diesmal Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu informieren. Präsentationsstände im Konferenzraum der Klinik rundeten das Angebot ab.

Wie bereits seit mehr als 15 Jahren bewährt, konnten Interessierte unter anderem den OP-Saal besichtigen. Chefarzt Dr. Egbert Eggers vom Darmzentrum stellte im Rahmen einer Führung die Räumlichkeiten und Untersuchungsmöglichkeiten in der neuen, hochmodernen Endoskopie vor. Auch dabei machte er deutlich, dass Vorsorgeuntersuchungen und Früherkennung eine ganz wichtige Methode im Kampf gegen den Krebs sind. Interessante Fachvorträge gab es auch wieder an diesem Tag. So befasste sich Chefarzt Dr. Eike Simon vom nordwestsächsischen Brustzentrum mit dem Thema: „Selbstuntersuchung der Brust - aber richtig!“ Dazu gab es auch einen Kurzfilm. Chefarzt Simon stellte beeindruckende Zahlen vor. So können gegenwärtig durch die monatliche Selbstuntersuchung der Brust etwa 70 Prozent der Brustkrebsfälle durch die betroffenen Frauen selbst entdeckt werden. In jedem Jahr kommen allein im Landkreis 80 Neuerkrankungen hinzu. In ganz Deutschland beläuft sich die Zahl auf 75 000. Erschreckend: 28 000 Frauen streben jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Frühekennung durch Abtasten und Mammographie gewinnen angesichts dieser Zahlen weiter an Bedeutung.

„Keine Angst vor Strahlen!“, so das Motto des Beitrages der Radiologischen Gemeinschaftspraxis am Kreiskrankenhaus Torgau. FA Albrecht Strohmer machte zunächst die Entwicklung der Radiologie von der Entdeckung der Röntgenstrahlen bis hin zum modernen MRT deutlich. Dabei zeigte er auf, das sich im Laufe der Jahrzehnte die Strahlenbelastung für den Patienten extrem reduziert hat. Angst vor Strahlung ist also unangemessen, wenn es um Fragen der Früherkennung geht. Das Interesse am „Tages der offenen Tür“ war erneut beachtlich. Chefarzt Dr. Simon dankte allen Unterstützern und Beteiligten, die den „Tag der offenen Tür“ erst möglich gemacht hatten. 

Quelle: Frank Lehmann (Torgauer Zeitung)

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