Mehr als ein Blick in den Kreißsaal

OÄ Dr. Juliane Majer zum allmonatlichen Eltern-Informationsabend im Kreiskrankenhaus im Interview.

 

Werdende Mütter und Väter legen großen Wert auf Sicherheit und Geborgenheit vor, während und nach der Geburt eines Kindes. Das gesamte Team der geburtshilflichen Abteilung des Torgauer Kreiskrankenhause trägt dem Rechnung. So wird beispielseise kontinuierlich ein Eltern-Informationsabend angeboten. TZ sprach dazu mit OÄ Dr. Juliane Majer.

TZ: Gibt es einen festen Termin für den Eltern-Informationsabend mit Kreißsaalbesichtigung?

OÄ Dr. Majer: Ja, jeweils am 3. Mittwoch im Monat um 18 Uhr ist Treffpunkt im Foyer des Kreiskrankenhauses. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. 

Wer gestaltet den Abend?

Das übernehmen unsere sehr erfahrenen Beleghebammen. Neu im Team ist Kelly Merkel. Sie besitzt ein hohes aktuelles Fachwissen und Können. 

Welchen Inhalt hat der Informationsabend?

Die Bandbreite ist sehr groß. Selbstverständlich werden die Kreißsäle mit den verschiedensten Gebärmöglichkeiten  bis hin zum Wannengeburtsraum vorgestellt. Dabei wird schon deutlich, dass in den Räumen eine sehr beruhigende und entspannte Atmosphäre herrscht. Das gilt auch für die Unterbringung von Mutter und Kind nach der Entbindung. So erhalten die Schwangeren bereits im Vorfeld eine emotionale Vorbereitung auf das, was kommt. Die Runde endet stets auf der Neugeborenenstation. Hier können Fragen an Kinderschwester und -arzt gestellt werden.

Was gehört noch zum Programm? 

Darüber hinaus informieren wir über die Betreuung und Versorgung von Mutter und Kind, zum Beispiel im 24-Stunden Rooming in. Zudem können Kinder ab der 32 Schwangerschaftswoche hier ebenso wie Zwillinge entbunden und aufgezogen werden.  Ein Kinderarztteam mit 24 Stunden Bereitschaftsdienst  ist immer verfügbar und bei Risikoentbindungen schon immer vor Ort. Das können Kliniken in der Umgebung nicht bieten. Eine enge Zusammenarbeit existiert mit dem Klinikum St. Georg bezüglich von Risikogeburten. 

Ist es richtig, dass seit zwei Jahren eine besondere Schmerztherapie angeboten wird?

Ja, das ist vollkommen richtig. Zur Linderung der Wehenschmerzen verabreichen wir auf Wunsch Livopan®. Es besteht aus medizinischem Lachgas und Sauerstoff zu je 50 Prozent. Das gasförmige Schmerzmedikament wird eingeatmet und ist sowohl für Mutter als auch Kind sehr gut verträglich

Blicken wir noch kurz auf die Geburtenzahlen am Kreiskrankenhaus.

Die steigen glücklicherweise an. Dafür gibt es verschiedene Ursachen, wie beispielsweise die sehr guten Bedingungen in der Klinik und ein tolles Team, das hier arbeitet.      

Gespräch: Frank Lehmann

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