Patienten und Ärzte profitieren

Radiologische Gemeinschaftspraxis verfügt über hochmoderne Technik

„Wir sind völlig begeistert von der neuen Technik und den sich nun bietenden Möglichkeiten“, erklärt Dr. med. Dorothee Schur auch im Namen ihrer Kollegen von der Gemeinschaftspraxis für Diagnostische Radiologie am Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ gGmbH. Zu denen gehören FA Albrecht Strohmer, Dr. Brita Leube, Dr. Boriana Heinecke und Facharzt Daniel Seider.

 

Die Rede ist dabei vom neuen MRT-Gerät, das aktuell zu den modernsten 1,5-Tesla-Magnetresonanztomografen gehört, die zur Verfügung stehen. Spürbar verkürzte Messzeiten und hochaufgelöste Bilder sind wesentliche Vorteile des Hochtechnologiegerätes. Paralleles Messen und Rekonstruieren beschleunigen zudem den Untersuchungsablauf. Das Gerät ermöglicht Ganzkörperuntersuchungen mit hochauflösenden Oberflächenspulen in einem einzigen Durchgang, ohne dass hierzu der Patient umgelagert werden muss. Die Tunnelweite von 60 Zentimetern ist konstant geblieben. Die Magnetlänge beträgt 150 Zentimeter – vorn und hinten offen. Es können jetzt Patienten bis 250 kg untersucht werden, was einer Verbesserung der Tischhydraulik geschuldet ist. „Limitierend ist allerdings weiterhin der Körperdurchmesser des Patienten“, so Dr. Schur. Die Patientenliege kann jetzt auf 52 cm heruntergefahren werden, was für Gehbehinderte und auch Kinder von Vorteil ist. Eine deutliche Verbesserung der Empfängerspulen hinsichtlich der Auflösung und auch hinsichtlich des Patientenkomforts ist gegeben, da eine direkte Anpassung an kleine Gelenke möglich wird, was wiederum zu einer besseren Bildqualität und zur Reduzierung der Messzeit führt. 

Das MRT-Gerät verfügt nun über eine neue Kopfhalsspule, Wirbelsäulenspule, Körperspule und Flexspulen für große und kleine Gelenke. Insbesondere die Spule für Hände und Füße ist jetzt neu. Die höhere Auflösung der Brustspule ist eine weitere Verbesserung hinsichtlich der Nachsorge nach Brustkrebs. Erreicht wird durch das neue Gerät außerdem eine optisch verbesserte Signalübertragung, was wiederum ein optimiertes Signal-Rausch-Verhältnis zur Folge hat und die Untersuchungsdauer verkürzt. Falls ein Patient beispielsweise bei Hirntumoruntersuchungen kurzfristige Kontrollen benötigt, kann das Gerät automatisch die Schichtpositionierung wie bei der Voruntersuchung durchführen. Eine jetzt neu mögliche kontinuierliche Tischbewegung erlaubt, dass auch große Körperregionen wie im CT relativ schnell untersucht werden können. Ein automatischer Sprachassistent für Atemanhalte-Untersuchungen steht zur Verfügung. 

Der neue hochleistungsfähige Steuerrechner und ein hochleistungsfähiges Mess- sowie Rekonstruktionssystem ermöglichen hochauflösende Matrixgrößen von 1024 x 1024. Neue Sequenzen können mit hoher Empfindlichkeit sogar kleinste Blutabbauprodukte erkennen, sodass hier auch Mikroblutungen zu entdecken sind. „Eine hochauflösende Gefäßdarstellung ist jetzt in noch besserer Qualität und zeitaufgelöst möglich, sodass verbessert Fehlbildungen oder Gefäßkurzschlüsse erkannt werden können“, erläutert Dr. Schur weiter. Wesentlich zur Verbesserung des Patientenkomforts trägt die optische Gestaltung des Untersuchungsraumes bei. Ein großes Deckenleuchtbild gehört dazu. Darüber hinaus können die Patienten während der Untersuchung per Kopfhörer Entspannungsmusik genießen. Im Bereich der Radiologie am KKH Torgau wird kontinuierlich investiert.  Jüngste Beispiele sind ein fahrbares Röntgengerät (nur die Hälfte der bisher aufgewendeten Strahlendosis wird nun gebraucht) sowie ein neuer Durchleuchtungsplatz sowie ein hochmoderner Röntgenarbeitsplatz.

 

Leistungsspektrum

 

Die Radiologische Gemeinschaftspraxis sowie die Radiologische Abteilung des Krankenhauses bieten in ihrem Leistungsspektrum für stationäre und ambulante Patienten folgende Untersuchungen an:

•           sämtliche konventionelle Röntgenuntersuchungen, einschließlich Magen-Darm-Trakt-Untersuchungen, Phlebografien, Urografien, Fisteldarstellungen

•           Magnetresonanztomografien (1,5 Tesla) zur Diagnostik sämtlicher Körperregionen einschließlich Gefäßdarstellung, keine Kardio-MRT oder funktionelle MRT

•           Computertomografien (64 Zeilen-Computertomograf) zur Diagnostik sämtlicher Körperregionen, einschließlich Gefäßdarstellung, zusätzlich diagnostische und therapeutische Eingriffe, wie z. B. Zystenpunktionen oder Leberbiopsien zur feingeweblichen Untersuchung; Schmerztherapien (PRT) bei chronischen Lendenwirbelsäulenbeschwerden bzw. Bandscheibenläsionen mit Lokalanästesie

•           Mammografien, einschließlich stereotaktische Markierungen bei Tumorverdacht und kompetente Nachsorge und Betreuung erkrankter Frauen in Zusammenarbeit mit dem Brustzentrum am KKH Torgau; Durchführung und Befundung von Screening-Mammografieaufnahmen

•           B-Bild-Sonografie von Hals, Schilddrüse und Abdomen sowie der Brustdrüse einschließlich ultraschallgestützter Stanzbiopsien zur histologischen Abklärung von unklaren oder suspekten Veränderungen in der Brust, Feinnadelpunktion zur Zystenentlastung

•           Partner im Brust- und Darmzentrum sowie des Traumazentrums

 

Text: Frank Lehmann

 

 

 

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