Weiter auf Erfolgskurs

Schon traditionell ist der Jahreswechsel die Zeit, um Rückschau zu halten und die neuen Pläne vorzustellen. Im Gespräch mit dem Klinik-Kurier zieht Chefarzt Dr. med. Joachim Müller Bilanz für 2017 und steckt wichtige Ziele für das neue Jahr 2018 ab.

KKK: Herr Chefarzt, wie fällt Ihr generelles Fazit zum vergangenen Jahr aus?

Dr. Müller: Durchaus positiv. Wir konnten im Hinblick auf die Patientenzahlen und die erbrachten medizinischen Leistungen an die letzten Jahre anknüpfen. 

Ich hatte den Eindruck, dass auch 2017 wieder kräftig investiert wurde.

Der Eindruck täuscht nicht. Die neue Endoskopie konnte in Berieb genommen werden und erlebt einen wahren Patientenansturm. Das dürfte auch für die Angiographie gelten, die gerade ein hochmodernes Gerät erhalten und in Betrieb genommen hat. Saniert haben wir die Fassaden im Innenhof und am MVZ-Gebäude. Der Innenhof der Medizinischen Berufsfachschule wurde komplett neu gestaltet, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das ist ja wirklich ein beachtliches Pensum gewesen.

Ja, wir konnten dies alles nur realisieren, weil wir auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat der Klinik und dem Träger, dem Landkreis Nordachsen, verweisen können.  Dabei wird stets gewährleistet, dass die Geschäftsleitung den erforderlichen Gestaltungsspielraum behält. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Mein Dank geht auch an die Patienten, das Personal sowie die beteiligten Handwerksbetriebe, die mit großem Verständnis reagierten bzw. unter schwierigsten Bedingungen die Versorgung unserer Patienten stets in vollem Umfang gewährleisten. 

Also alles eitel Sonnenschein?

Die Auswertung der von uns kontinuierlich vorgenommenen Patientenbefragung macht deutlich, dass es auch kritische Stimmen gibt. Das betrifft beispielsweise die Nutzung der Fernsehanlage durch Patienten während des Klinikaufenthaltes. Die dabei anfallenden Preise werden als zu hoch eingeschätzt. Dazu muss ich sagen, dass das Kreiskrankenhaus nicht der Betreiber der Anlage ist und es auch keinen Nutzungszwang gibt.

Ein zweiter Punkt ist der Fakt, dass Teile der Patientenzimmer keine eigene Toilette haben, sondern sich diese auf dem Flur der Station befindet. Im Rahmen der abgeschlossenen Renovierung aller Stationen ließ sich dieses Manko nicht komplett beseitigen. Ursache sind bauliche Grenzen, die sich aus den in den 90er-Jahren geltenden Festlegungen zum Krankenhausbau ergeben haben. Wir bitten da um Verständnis.  

Werfen wir einen Blick auf die personelle Situation. 

Die kann durchaus als positiv eingeschätzt werden. Wir tun alles, um die personelle Seite auch künftig zu sichern. 

Im pflegerischen Bereich war es uns möglich, alle Absolventen mit den entsprechenden guten Leistungen zu übernehmen. Dieses Angebot steht auch weiterhin. Wir bieten jungen und engagierten Leuten gern eine berufliche Perspektive. Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Berufsfachschule sehr wichtig. 

Wagen wir noch einen Blick voraus auf das Jahr 2018. Was ist da geplant?

Wir investieren in die Fortführung und Realisierung unseres Brandschutzkonzeptes. Als Klinikleitung stehen wir voll dahinter, werden alle notwendigen Baumaßnahmen und auch die finanzielle Seite dafür sichern. 

Noch ein abschließendes Wort?

Gern, ich wünsche allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für 2018 ganz viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit auch im privaten Bereich sowie uns allen Erfolg bei der täglichen Arbeit und der Sorge um unsere Patienten.

Gespräch: Frank Lehmann

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