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26.04.2010 - Ein wahrer Kindersegen im Krankenhaus
Über einen regelrechten Baby-Boom konnte die Torgauer Zeitung kürzlich berichten. Bilder mit den Namen der neuen Erdenbürger und den Geburtsdaten wurden reihenweise veröffentlicht. Deutet sich ein neuer Trend bei den Geburtenzahlen an? TZ sprach mit Oberärztin Dr. Martina Sperling von der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe des Torgauer Kreiskrankenhauses.
TZ: Da hatten Sie und Ihr Team wohl kürzlich einen „Großkampftag“ zu bewältigen?
Dr. Sperling: Oh ja, bei uns herrschte Hochbetrieb. Am 6. April, dem Dienstag nach Ostern, waren innerhalb von vier Sunden vier Geburten mit insgesamt fünf Kindern zu bewältigen. Eine Zwillingsgeburt war nämlich dabei. Da war unsere gesamte Kapazität gefordert.
Alles planmäßige Geburten? Planmäßig waren eigentlich nur zwei. Alle sind jedoch gesund und munter, sowohl die Kinder als auch deren Mütter. Es herrscht Zufriedenheit auf allen Seiten. Das trifft auch auf die Hebammen, die Ärzte und Schwestern zu.
Wie lange bleiben Mutter und Kind nach der Geburt noch unter Ihrer Obhut?
Im Durchschnitt sind es fünf Tage. Die gesamte Nachsorge erfolgt durch die Hebammen.
Sehen Sie als Fachärztin einen neuen Trend bei den Geburtenzahlen?
Als Trend würde ich das noch nicht bezeichnen. Ein minimaler Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist zu registrieren. Nicht nur für junge Muttis aus der Region scheint das Torgauer Kreiskrankenhaus ein bevorzugter Ort für die Entbindung zu sein. Die Zahlen sprechen dafür. Die Schwangeren entscheiden sich frühzeitig für das jeweilige Krankenhaus und die Hebamme. Unser Einzugsgebiet umfasst einen Umkreis von circa 50 Kilometern. Das Interesse beziehungsweise die Attraktivität von Torgau werden noch wachsen, wenn ich an die geplanten Neuerungen und Veränderungen denke.
Welche sind das?
Einige Entscheidungen stehen noch aus. In Kürze können wir dazu ausführlich informieren.
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