Chefarzt Dr. Olaf Breitbarth ist jetzt Senior-Darmoperateur

Besondere Auszeichnung durch Deutsche Krebsgesellschaft / Darmzentrum erneut zertifiziert

Das Darmzentrum am Torgauer Kreiskrankenhaus genießt einen ausgezeichneten Ruf. Das darf ruhig wörtlich genommen werde. So wurde Chefarzt Dr. Olaf Breitbarth durch die Deutsche Krebsgesellschaft zum Senior-Darmoperateur ernannt. Dies gilt als besondere Auszeichnung für besonders erfahrene Darmoperateure. Außerdem hat das Darmzentrum ein neues TÜV-Zertifikat erhalten, die dazu erforderlichen Überprüfungen mit Bravour bestanden. 

„Um die Urkunde als Senior-Darmoperateur erhalten zu können, muss man fünf Jahre mindestens jeweils 25 Krebsoperationen am Mastdarm oder Dickdarm vorgenommen haben“, erläuterte Chefarzt Dr. Breitbarth (52). Der gebürtige Torgauer selbst hat seit Bestehen des Darmzentrums am Torgauer Kreiskrankenhaus (gegründet im Jahr 2006) bereits 520 solcher Fälle operiert. Hinzu kommen zahlreiche andere Darmoperationen und eine jahrelange Expertise.

Nicht nur bezüglich der geforderten Zahlen, sondern auch, und das in erster Linie, wegen der hohen Qualität der erbrachten Leistungen erhielt das Darmzentrum in diesem Jahr erneut das gefragte TÜV-Zertifikat. „Nur durch ein tolles Team ist dies zu erreichen“, würdigt Chefarzt Breitbarth die Leistungen aller Beteiligten. Dabei reicht die Palette von den Ärzten und Schwestern über die Stoma-Therapie, Physiotherapie, Psychoonkologie und Behandlung bis hin zur Endoskopie sowie der Ernährungsberatung.

Im vergangenen Jahr wurden am Torgauer Darmzentrum 70 Patienten an Darmkrebs operiert, 50 sind für das Zertifikat als Fallzahl gefordert. Eine weitaus größere Zahl an Behandlungen erfolgte. Das Team von Station 9 hat sich auf Darmerkrankungen spezialisiert. Vier Fachärzte für Chirurgie gehören dazu. Dies sind Chefarzt Dr. Olaf Breitbarth, OÄ Dr. Kerstin Slotta, Dr. Uta Baumann und Dr. Sebastian Ullm. Letzterer konnte in diesem Jahr erfolgreich seine Ausbildung zum Facharzt für Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) abschließen.

Die vielen Vorsorgeuntersuchungen durch Chefarzt Dr. Egbert Eggers am Kreiskrankenhaus Torgau und durch Dr. Günther in freier Niederlassung an seiner Praxis in Torgau-Nordwest führen dazu, dass Erkrankungen erkannt und zur Behandlung an das Darmzentrum überwiesen werden. Hinzukommt, dass die Zahl der Patienten, die von außerhalb an das Torgauer Darmzentrum kommen, stetig weiter wächst. „Noch haben wird es zu oft mit fortgeschrittenen Darmkrebserkrankungen zu tun. Nur etwa 20 Prozent der Menschen hier nutzen nämlich die Möglichkeit der Darmkrebsvorsorge“, beschreibt Dr. Breitbarth die Problematik.

In der modernen Chirurgie geht der Trend immer mehr zu minimalinvasiven  Eingriffen (Knopfloch-OP). Am Kreiskrankenhaus Torgau ist dies bereits Realität und wird weiter ausgebaut. Mit einem kleinen Schnitt im Bereich des Nabels können so beispielsweise Divertikel im Darm (Ausstülpungen der Darmwand), aber auch komplizierte Operationen, wie z.B. Zwerchfellbrüche, zunehmend endoskopisch operiert werden. Kleine Wunden bedeuten eine schnellere Heilung, eine Senkung der Wundinfektionsrate und weniger Schmerzen.

Um diese Operationsmethode praktizieren zu können, bedarf es sowohl einer besonderen ärztlichen Qualifikation als auch der entsprechenden Technik. Beide Voraussetzungen werden am Torgauer Kreiskrankenhaus erfüllt. Mit Dr. Sebastian Ullm arbeitet an der Torgauer Klinik jetzt ein FA für Viszeralchirurgie im Schwerpunkt minimalinvasive Verfahren und zukünftig auch als Proktologe (Spezialist für Enddarmerkrankungen).

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