Den Schmerz ausschalten

Hohes Niveau der Anästhesiologie und Intensivmedizin

Die meisten Patienten haben Angst vor Schmerzen, die bei operativen Eingriffen entstehen. Durch die Anästhesie kann diese Angst genommen werden. „Die Verfahren der Allgemeinnarkose, der Regional- oder Lokalanästhesie schalten den Schmerz aus. Nach erfolgter Operation wird alles für Sie getan, um Ihre Schmerzen zu vermeiden bzw. zu lindern“, erklärt Chefarzt Dr. med. Joachim Müller, Leiter des Bereiches Anästhesiologie und Intensivmedizin am Kreiskrankenhaus Torgau. 

Ist im Rahmen der Behandlung eine Operation notwendig, so treten die Patienten in engen Kontakt zum Anästhesisten. Bereits in der Narkosesprechstunde erklärt der Narkosearzt die Möglichkeiten der Schmerzausschaltung bei operativen Eingriffen. Er erläutert Vor- und Nachteile sowie Risiken der möglichen Narkoseverfahren. „Dieses vertrauensvolle Gespräch beginnt bereits in der Anästhesiesprechstunde vor der eigentlichen stationären Aufnahme“, informiert Chefarzt Dr. Müller. Der Narkosearzt überwacht den Patienten während des Eingriffs kontinuierlich. Hierbei unterstützend stehen ihm am Kreiskrankenhaus Torgau hoch qualifiziertes Anästhesiepersonal und moderne Medizintechnik zur Verfügung. Nach der Operation wird der Patient im Aufwachraum durch Fachpersonal betreut, bevor er wieder in sein Zimmer oder, sollte es erforderlich sein, auf die Intensivstation verlegt wird. „Der Anästhesist ist Ihr ständiger Begleiter während Ihres stationären Aufenthaltes“, versichert Dr. Müller. 

Intensivstation

Das Kreiskrankenhaus Torgau verfügt über eine modern ausgestattete Intensivstation, in deren Bereich erfahrene Ärzte und medizinisches Fachpersonal tätig sind. So kann bei schwierigen Krankheitsverläufen rund um die Uhr sofort reagiert werden. Besonderheiten der Intensivstation: Ein Monitor zeigt Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und andere Funktionswerte ständig an. Wenn erforderlich, werden Patienten mit einem Beatmungsgerät künstlich beatmet. Dazu wird ein Schlauch durch Mund oder Nase in die Luftröhre gelegt. Während der Zeit der künstlichen Beatmung sind die Stimmbänder vorübergehend blockiert. Aus diesem Grund kann der Patient während der Beatmung nicht sprechen. Schon kurze Zeit nach dem Entfernen des Beatmungsschlauches ist der Patient meist wieder in der Lage, zu sprechen. 

Durch Infusionen wird der Patient mit Flüssigkeit und Medikamenten versorgt, die direkt ins Blut geleitet werden. 

„Wir ermitteln nach aktuellen medizinischen Erkenntnissen mehrfach am Tag einen Schmerzstatus, entsprechend dieser Werte verordnet der Arzt ein geeignetes Schmerzmittel, welches individuell angepasst wird“, erläutert Chefarzt Müller. 

Leistungsspektrum  

•           Intensivmedizin 

•           Schmerztherapie (stationär)

•           Allgemein- und  Regionalanästhesie

 

Text: Frank Lehmann

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