„Herrscher“ über 343 Betten

Mitarbeiter der Bettenzentrale sorgen für gesunden Schlaf während des Klinikaufenthaltes

Ein hygienisch einwandfreies Bett, das allen Anforderungen des Krankenhausalltags entspricht, gehört zu den Grundvoraussetzungen für den angestrebten Heilungs- und Genesungsprozess. Dafür sorgen am Torgauer Kreiskrankenhaus täglich die vier Mitarbeiter  und Mitarbeiterinnen der Bettenzentrale (zwei Vollzeitkräfte/zwei Teilzeitkräfte), die zur Klinik-Service-Gesundheit gGmbH (KSG) gehören. Dabei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ gGmbH.

Insgesamt 343 Betten, von der Babyschale bis hin zum Pflegebett, sind ständig und entsprechend den geltenden Hygienevorschriften einsatzbereit zu halten. „Dazu haben wir sechs verschiedene Dienstzeiten eingerichtet, die wochentags zwischen 6 und 18 Uhr, bei Augen-Operationen bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr reichen“, erklärt Service-Leiterin Carola Jahn. Täglich werden zwischen 50 und 80 Betten in der dafür im Untergeschoss des Krankenhauses befindlichen Spezialwaschmaschine gereinigt. „Maschinenwaschbare Betten kommen alle 20 Tage in die Waschanlage. Bei Infektionen oder nach Todesfällen geschieht dies sofort“, erläutert Swen Dittmann, Mitarbeiter der Bettenzentrale. In der Bettenwaschanlage kommen Spezialwaschmittel zum Einsatz. Die Matratzendesinfektion erfolgt ebenfalls in einer Spezialanlage. Auf einem Wagen finden dabei fünf bis sechs Matratzen Platz. Die Desinfektion erfolgt in der Anlage jedoch komplett ohne jegliche Chemie und lediglich durch hohe Temperaturen bis 75 Grad Celsius bzw. Dampf mit bis zu 105 Grad Celsius. Übrigens werden auch die Geschirrwagen der Cafeteria in der Bettenzentrale in einen hygienisch einwandfreien Zustand versetzt. „Für unsere Arbeit gelten sehr hohe Hygienevorschriften, die streng kontrolliert werden. Ständig werden Abklatschproben genommen. Weitere Proben veranlasst die Hygieneschwester unserer Klinik, die eingeschickt werden. Wir erhalten anschließend das entsprechende Prüfprotokoll“, umreißt Carola Jahn die Vorgehensweise. Abdeckplanen sorgen dafür, dass nach der Reinigung keine Keime in die Betten gelangen können. Neben den bereits genannten Tätigkeiten wie Waschen und Desinfizieren von Betten, Matratzen und Nachtschränken, gehören weitere Aufgaben zum Programm der Mitarbeiter der Bettenzentrale. So kümmert sich Swen Dittmann um alle anfallenden Reparaturen  an den Betten. Einmal im Jahr gibt es den „Betten-TÜV“. Das Be- und Abziehen der Bettwaren bzw. deren Aussortieren ist eine weitere Aufgabe. Sämtliche  Op-Schuhe werden abgeholt, gewaschen und zurück in die entsprechenden Bereiche gebracht. Die Thrombosestrümpfe werden gelegt und verteilt. „Auch für den Bereich der Endoskopie stellen wir die dort erforderlichen Betten bereit“, ergänzt Carola Jahn. Verantwortlich zeichnen die Mitarbeiter der Bettenzentrale zudem für die Unterweisung der medizinischen Berufsschüler und der Schwestern beim Umgang mit den Betten und den Liftern.

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