Labordiagnostik direkt vor Ort

Hochqualifiziertes Team im Zentrallabor des Torgauer Kreiskrankenhauses

Gesundheitliche Probleme können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Um die exakten Gründe herauszufinden, wird vom behandelnden Arzt neben körperlicher Untersuchung, Anamnese, bildgebender Verfahren auch die Labordiagnostik eingesetzt. 

Im Torgauer Kreiskrankenhaus arbeitet das engagierte und hochqualifizierte Team um Diplom-Chemiker Olaf Kliem auf diesem Gebiet. Moderne Technik steht zur Verfügung, aber auch eine ständige Qualifikation und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen sind unerlässlich.

Moderne Analysentechnik mit IT-gestützter Messwerterfassung, ein ausgefeiltes Kommunikationssystem und umfangreiche Maßnahmen der Qualitätskontrolle bieten Sicherheit für die Erstellung, Bewertung und Übermittlung der labordiagnostischen Befunde.

Das umfangreiche Notfall- und Routineprogramm des Laboratoriums umfasst Bestimmungen der Klinischen Chemie, Hämatologie und Gerinnungsdiagnostik.

Des Weiteren werden Spezialuntersuchungen, wie mikroskopische Knochenmark-Differenzierung, Hormonanalytik und Tumormarker-Bestimmungen, durchgeführt. Im medizinischen Zentrallabor wird auch die Blutbank des Krankenhauses verwaltet. Darüber hinaus erfolgt die Durchführung der damit in Zusammenhang stehenden immunhämatologischen Untersuchungen, wie Blutgruppenbestimmungen oder Kreuzproben.

Lediglich für sehr selten benötigte Spezialuntersuchungen wird ein vertraglich gebundenes Kooperationslabor beauftragt. Die schnelle Befundung ist dabei durch elektronischen Datentransfer gesichert. Anders als in Großkliniken gibt es am Kreiskrankenhaus Torgau durch das Laborteam noch direkten Kontakt zum Patienten, nehmen die Mitarbeiter noch selbst Kapillarblut ab. 

Apropos Blut – mit Hilfe der Labordiagnostik, z. B. bei Erkrankungen des blutbildenden Systems lassen sich entscheidende Rückschlüsse ziehen. Wenn nach der ärztlichen Untersuchung des Patienten der Verdacht einer Erkrankung des blutbildenden Systems, (z. B. Leukämie) besteht, so ist die Untersuchung des Knochenmarks sinnvoll. Bevor eine Knochenmarkpunktion vorgenommen wird, werden wichtige Laborparameter wie das große Blutbild und klinisch-chemische Parameter aus dem peripheren Blut bestimmt. Wenn bei der Vordiagnostik zum Beispiel die Leukozyten stark erhöht sind und das Differenzialblutbild schon unreife Zellen anzeigt, dann scheint eine Knochenmarkpunktion angeraten, um eine Blutkrebserkrankung auszuschließen. Die Beurteilung des Knochenmarkausstriches erfolgt mikroskopisch am Kreiskrankenhaus Torgau und weitere spezielle Untersuchungen erfolgen in Leipzig, z. B. die Genetik und die Pathologie.

Die mikroskopische Differenzierung des Knochenmarks im Zentrallabor des Kreiskrankenhauses Torgau liefert dem behandelnden Hämatologen wichtige und vor allem zeitnahe Hinweise zur Diagnose und Behandlung des Patienten. Die etwas länger dauernden genetischen und pathologischen Untersuchungen, die in Leipzig durchgeführt werden, vervollständigen den Befund.

 

Text: Frank Lehmann

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