Patienten profitieren enorm - Gefäßexperten arbeiten sehr eng zusammen

Ein hochmodernes Angiografie-Gerät ging Ende November des vergangenen Jahres am Torgauer Kreiskrankenhaus in Betrieb. Rund 750 000 Euro wurden dafür investiert. Profitieren davon durfte bereits eine Vielzahl an Patienten. Grund dafür ist aber nicht nur die neue Technik, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit Gefäßspezialisten aus Mitteldeutschland.

Ein Kooperationsvertrag mit den Elblandkliniken (Radebeul, Meißen und Riesa) wurde geschlossen. Dadurch ist es möglich, dass entweder ein Gefäßchirurg bei einer sogenannten Hybrid-OP vor Ort ist, oder eine notwendige OP in Riesa erfolgen kann. Darüber hinaus wird an einer ständigen technischen Anbindung in Wort und Bild gearbeitet. „Dies geschieht leider noch nicht so schnell, wie geplant. Ursachen dafür liegen in datenschutzrechtlichen Fragen und in der Verwendung unterschiedlicher Systeme. Die Kompatibilität soll schon bald geschafft sein“, macht OA Lars Maiwald deutlich. 

Eine Zwischenlösung per E-Mail und Telefon wird bis dahin praktiziert.

Bereits mehrfach waren in den letzten Wochen und Monaten Fachärzte aus anderen Kliniken in Torgau, um bei komplizierten Fällen mitzuwirken. Zu ihnen gehörte beispielsweise Dr. med. Torsten Fuß, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Angiologie am Elblandklinikum Radebeul. Gemeinsam wurde erstmalig in Torgau ein Halsschlagaderstent eingesetzt.

„Als sehr effektiv haben sich die Besuche der Fachschwestern untereinander in den beteiligten Kliniken erwiesen“, schätzt OA Maiwald ein.

Deutlich zu spüren ist am Kreiskrankenhaus Torgau die Zunahme der Patientenzahlen im Bereich Angiologie. Viele Hausärzte konnten sensibilisiert werden, überweisen zu den entsprechenden Untersuchungen bzw. Behandlungen. Die Betroffenen kommen mit hohen Erwartungen an die neue Technik und das fachliche Können der Ärzte ins Kreiskrankenhaus Torgau. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten erfüllen wir diese Erwartungen auch“, schätzt OA Maiwald nach dem ersten Halbjahr ein.  Möglich wurde die  Zunahme an Behandlungen auch durch die Erhöhung der Stundenzahlen für die Schwestern des Teams von OA Lars Maiwald. Für diese Entscheidung geht der Dank an die Klinikleitung.

Übrigens stößt die neu eingerichtete Schmerzsprechstunde auf ein enormes Interesse. Bei Bedarf sind kurzfristige Termine möglich.

Übrigens sind im Jahr 2018 mehrere Workshops von Fachärzten der Angiologie in kleinen Gruppen am Kreiskrankenhaus Torgau geplant. Neben dem Erfahrungsaustausch stehen natürlich die Einsatzmöglichkeiten des neuen Gerätes im Mittelpunkt.

Für ambulante, niedergelassene Ärzte und interessierte Mediziner bot das Torgauer Kreiskrankenhaus am 17. Januar eine Informationsveranstaltung mit drei Fachvorträgen. Das Interesse war enorm.

Ende Mai beteiligte sich OA Lars Maiwald mit einem Fachvortrag an einem Gesundheitsforum in Riesa, das unter dem Titel „Die verengte Halsschlagader – Carotisstenose als Schlaganfallrisiko“ stand. Ebenfalls beteiligt waren beispielsweise Dr. med. Torsten Fuß, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Angiologie am Elblandklinikum Radebeul und Robert Elfers, Leiter des Gefäßzentrums Elblandkliniken.

 

 

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