Wachsende Anforderungen gemeistert

Modernste Therapiegeräte und -methoden bietet das Physiotherapeutische Zentrum der Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ gGmbH im Einsatz für die Patienten auf dem Weg zur Genesung.

Modernste Therapiegeräte und -methoden bietet das Physiotherapeutische Zentrum der Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ gGmbH im Einsatz für die Patienten auf dem Weg zur Genesung. Auch im Bereich Prävention wirken die Mitarbeiter äußerst engagiert.  

Das hochqualifizierte und motivierte Team genießt bei Ärzten und  Patienten einen sehr guten Ruf. Darauf ist die Leiterin, Monika Otto, auch mit Recht besonders stolz. Schließlich ist dies das Ergebnis einer kontinuierlichen Arbeit über viele Jahre hinweg. 

13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zur Physiotherapie des Torgauer Kreiskrankenhauses. „Mein Team bildet eine gute Mischung aus erfahrenen und gestandenen Therapeuten sowie zahlreichen jungen Mitarbeitern mit neuen Ideen und viel Engagement, die sich hervorragend ergänzen“, lautet die Einschätzung von Monika Otto.

An erster Stelle steht selbstverständlich die Arbeit auf den einzelnen Stationen des Torgauer Kreiskrankenhauses und in den Spezialzentren. Dazu gehören das Darmzentrum, das Mammazentrum und das Traumazentrum. Hier wird die Fachkompetenz des Teams der Physiotherapie hoch geschätzt. Deren Mitarbeiter haben im Zusammenwirken mit den jeweiligen Chefärzten der einzelnen Fachabteilungen Behandlungsstandards entwickelt, um eine qualitätsgerechte Behandlung der Patienten zu gewährleisten. 

In den letzten Jahren hat sich das Aufgabenfeld erweitert. Mit dem Bau des fünften, hochmodernen Operationssaales und dem Wirken von Spezialisten, wie OA Dr. Andreas Held und Dr. Inmaculada Palma, gewann das stationäre Arbeitsfeld der Physiotherapie zunehmend an Bedeutung, rückte verstärkt in den Fokus der täglichen Arbeit. „Ich denke dabei speziell an die große Zahl der Wirbelsäulen-Patienten, welche konservativ und operativ versorgt werden“, erläutert Monika Otto. Umfangreiche Behandlungen mit Krankengymnastik, Elektrotherapie und das Training rückengerechter Verhaltensweisen bilden einen wesentlichen Schwerpunkt der aktuellen Arbeit. In Zusammenarbeit mit OA Dr. Held wurde im vergangenen Jahr eine Leitlinie für Patienten mit Bandscheiben-Vorfällen, radikulärer Symptomatik (Beschwerden, die zu einer Reizung oder Schädigung eines bestimmten Rückenmarksnerven passen) erstellt.

„Nicht zu vergessen ist die zunehmende Zahl an Patienten mit multimorbiden Erkrankungen, bedingt durch die demografische Entwicklung, die physiotherapeutische Unterstützung benötigen“, so Monika Otto.  Überaus umfangreich stellt sich das Leistungsangebot des Physiotherapeutischen Zentrums dar. So kann an dieser Stelle nur ein Teil benannt werden. Neben den klassischen Formen wie Manuelle Therapie, Krankengymnastik nach Bobath oder im Bewegungsbecken, Lymphdrainage sowie verschiedenste Massageformen werden durch den Einsatz modernster Therapiegeräte auch alle Möglichkeiten der Elektrotherapie nutzbar. Angebote wie die Fußreflexzonenmassage zur Behandlung verschiedener Beschwerden und zur Stabilisierung des Immunsystems, die Marnitz-Therapie, besonders für chronisch Kranke und Krebspatienten, die Craniosacrale Therapie, die Mikrowellenextensionsliege  oder das Taping sind Angebote über den Rahmen der Kassenleistungen hinaus. 

Einer sehr großen Nachfrage und Beliebtheit erfreut sich nach wie vor das seit dem Jahr 2000 angebotene Baby-Schwimmen. 

„Das Schöne ist die große Vielfalt unserer Arbeit mit nahezu allen Bereichen, die es in der Physiotherapie gibt“, sagt Monika Otto und verweist in diesem Zusammenhang auf die Flexibilität der Mitarbeiter durch deren umfangreiche Qualifikation.  Dies alles bildet die Basis für die sehr gute Auslastung der vorhandenen Kapazitäten der Physiotherapieabteilung. 

Nicht vergessen werden darf auch die betriebliche Gesundheitsvorsorge. Zweimal wöchentlich wird über Mitarbeiter der Physiotherapie in der Schwimmhalle Aquafitness angeboten. Außerdem können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses die Schwimmhalle zu ermäßigten Preisen nutzen. 

„Alle Bereiche, wie die Stationen, die Ambulanz und das Vitaris-Pflegeheim mit der erforderlichen Qualität zu versorgen, wird täglich zu einer Herausforderung an unser Team. Dank meiner tollen Mannschaft, die mit hoher Flexibilität und Motivation arbeitet, gelingt es uns immer wieder, diesen Spagat zu meistern. Deshalb möchte ich an dieser Stelle meinen Mitarbeitern einfach mal herzlich Danke sagen“, fasst Monika Otto ihre Sicht zusammen. Bei all diesen positiven Entwicklungen darf aber ein Problem nicht außer Acht gelassen werden. Gute Therapeuten zu gewinnen, wird immer schwieriger. Auch die Zahl der Praktikanten, die im Rahmen ihrer Ausbildung an der Klinik tätig werden, ist in den letzten Jahren spürbar zurückgegangen.  

Info

Das Physiotherapeutische Zentrum des Torgauer Kreiskrankenhauses steht unter der Leitung von Monika Otto. Der Zugang erfolgt über die Ludwig-Feuerbach-Straße. Die persönliche Beratung geschieht vor Ort oder telefonisch unter 03421 77 2222.  

Text: Frank Lehmann

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